Leitlinien

Maßgeblich für unser Handeln sind fünf Maximen. An ihnen messen wir unseren Erfolg.

Ökologisch nachhaltig handeln 

Damit auch zukünftige Generationen von der Landwirtschaft leben können, bauen wir nachhaltig, d.h. ressourcenschonend an. Wir praktizieren eine ökonomisch wie ökologisch verantwortliche Landwirtschaft. Ein ganzheitliches Konzept betont schonende Bodenbearbeitung, eine dezidierte Anbauplanung mit konsequentem Fruchtwechsel, ein komplexes Düngekonzept und nachhaltige Ernteverfahren. Für die Menschen auf den Feldern bedeuten die Maßnahmen mehr Aufwand an Zeit, Arbeit und Geld. Nachhaltig ist mühsam, das erfahren sie täglich. Der Nutzen stellt sich erst nach Jahren kontinuierlicher Anstrengungen ein. Aber dann ist er auch nachhaltig.

Ausbilden und Weiterbilden  

Nur wenn die Teilnehmenden verstehen, wieso sie etwas tun, können sie ihre Arbeit profitabel gestalten und die Landwirtschaft zu einer dauerhaften Einkommensquelle für sich und ihre Familien machen. Durch praktische wie theoretische Wissensvermittlung befähigen wir sie, Verantwortung zu übernehmen und angemessen auch auf mögliche Unwägbarkeiten in der Zukunft zu reagieren.

Frauen stärken  

Zumeist gesellschaftlich marginalisiert, sind sie eine wichtige, wenn nicht die treibende Arbeitskraft in den Familien. Indem wir auf eine hohe Beteiligung von Frauen in den Projekten achten, möchten wir ihnen eine gleichberechtigte Chance geben, mit ihrer Arbeit ein eigenes Einkommen zu erwirtschaften und damit ihre Rolle in Familie und Gesellschaft stärken.

Sparen  

Was man erwirtschaftet hat, soll nicht alles restlos verzehrt werden. Etwas sollte zurückgelegt werden für danach, für morgen. Das bedeutet Entbehren, zumindest eines Teils des gerade Gewonnenen. Für Menschen, die lebenslang unter Entbehrungen gelitten haben, eine Herausforderung. Dennoch, die Menschen kommen nicht umhin, Verantwortung für das Projekt zu übernehmen und Ersparnisse zu bilden. Damit können Instandhaltung und Reparaturen, auf Sicht aber auch Ersatzbeschaffungen und Neuinvestitionen bestritten werden. Es ist ja ihr Projekt.

Sich überflüssig machen

Wir kommen und gehen wieder, wenn’s läuft. Es reicht nicht aus, die Landwirtschaft zu einer profitablen Einkommensquelle zu machen. Entscheidend ist, dass die Menschen die Maßnahmen nach unserem Ausstieg eigenständig umsetzen und die gesteigerten Ernteerträge langfristig halten können. Wir denken das Ende von Anfang an mit und setzen die Projekte so auf, dass sie sich nach wenigen Jahren selbst tragen. Dann braucht’s uns nicht mehr, und wir gehen.